Tigernüsse
Sie wachsen in der Erde, schmecken nach Mandeln und Kokos, haben eine gerillte Oberfläche – und obwohl man sie Nüsse nennt, sind sie botanisch gesehen keine. Tigernüsse, auch Erdmandeln genannt, stammen von einer weit verbreiteten Pflanze, der Erdmandel. Größter Produzent ist Spanien, wo man aus ihnen ein besonderes Getränk herstellt. Inzwischen zählen Erdmandeln zu den sogenannten Superfoods, denn sie stecken voller gesundheitsfördernder Stoffe. Und auch wer auf herkömmliche Nüsse allergisch reagiert, kann sie genießen. Wir bieten sie in Bio-Qualität und in verschiedenen Packungsgrößen an – vom kleinen Sackerl für unterwegs bis zur großen Packung für die ganze Familie.
Was Erdmandeln für die Gesundheit tun
Erdmandeln sind regelrecht vollgepackt mit Mineralstoffen, vor allem mit Kalium, Magnesium, Phosphor und Kalzium, aber auch mit Eisen, Zink und Mangan.
Kalium etwa ist ein Mineralstoff, ohne den unser Körper nicht funktionieren könnte. Es ist an vielen wichtigen Vorgängen beteiligt, sorgt für ein stabiles inneres Milieu, ist für Muskeln und Nerven unverzichtbar und hilft, einen normalen Blutdruck zu erhalten. Auch Magnesium wirkt auf das Nervensystem: Es beruhigt, hilft gegen Krämpfe und verringert Erschöpfung.
Unter den Vitaminen in diesen „Nüssen“ ist Vitamin E ein starkes Antioxidans, das die langfristigen Folgen freier Radikale bekämpft und den Alterungsprozess verlangsamt. Erwähnenswert sind auch Vitamin B9, also Folsäure, die vor allem für Schwangere wichtig ist, sowie Vitamin B3, das zu einem gut funktionierenden Immunsystem beiträgt.
Besonders reichlich stecken in Tigernüssen Ballaststoffe. Sie sorgen für eine reibungslos funktionierende Verdauung, verlangsamen sie, fördern den Stuhlgang und dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung.
Nährwerte von Erdmandeln
100 Gramm Erdmandeln enthalten im Schnitt etwa 5 % Eiweiß, 50 % Kohlenhydrate – davon aber nur 16 % Zucker –, 27 % Fett und bis zu 11 % Ballaststoffe.
Wie viele Erdmandeln am Tag?
Im Vergleich zu echten Nüssen haben Erdmandeln weniger Fett und auch nicht viel Zucker. Eine genaue Tagesmenge ist nicht festgelegt, bei der Portion sollten Sie daher an Ihre tägliche Energiezufuhr denken. Für Nüsse wird eine Handvoll pro Tag empfohlen – daran können Sie sich auch bei Tigernüssen orientieren.
Tigernüsse in der Küche
Am häufigsten landen Erdmandeln als gesunde Jause in der Arbeit oder in der Schule. Man kann sie mit anderen Lieblingssorten mischen oder zum Beispiel mit getrockneten oder gefriergetrockneten Früchten. Auch eine sehr schmackhafte, süße Milch lässt sich daraus machen: die Nüsse einfach in Wasser einweichen und dann mahlen. Außerdem kann man aus Erdmandeln glutenfreies Mehl herstellen, etwa für Palatschinken oder Kekse, und mit etwas Öl wird daraus ein toller Aufstrich. Die Nüsse selbst sind ebenso glutenfrei wie die erwähnte Milch und das Mehl – so kann sie wirklich jeder genießen.
So lagern Sie Erdmandeln
Wenn Sie größere Packungen kaufen, füllen Sie die Nüsse nach dem Öffnen am besten in einen trockenen Behälter um und lagern sie kühl und dunkel. Bei kleineren Packungen genügt auch ein wiederverschließbares Sackerl, damit die Nüsse nicht feucht werden.