Kokosnussöl

Kokosöl gehört heute in vielen Haushalten zu den beliebten Produkten. Es riecht und schmeckt angenehm und gibt Gerichten eine dezente Kokosnote. Erhältlich ist es raffiniert und unraffiniert – die beiden unterscheiden sich in der Herstellung. Raffiniertes Öl wird bei hohen Temperaturen aus getrocknetem Kokosfleisch gewonnen und verliert dabei sein Aroma und seine wertvollen Stoffe. Dafür hat es einen höheren Rauchpunkt und eignet sich besser zum Braten. Unraffiniertes oder natives Kokosöl wird aus frischem Fruchtfleisch hergestellt, ganz ohne Chemikalien und hohe Temperaturen. In der Küche eignet es sich daher zum Anbraten. Bei uns finden Sie beide Varianten in verschiedenen Verpackungen.

Was Kokosöl für die Gesundheit tut

Bei Kokosöl sollte man bedenken, dass es sich – wie der Name sagt – um ein Öl bzw. reines Fett handelt. Es besteht vor allem aus sogenannten gesättigten Fettsäuren, also Fetten, von denen wir eher weniger als mehr essen sollten – im Schnitt etwa 10 % aller Fette. Den Rest sollten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren ausmachen, die als gesund gelten. Während sich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zum Beispiel positiv auf den Cholesterinspiegel im Blut auswirken, gilt das für gesättigte Fette nicht. Kokosöl kann also Teil unserer Küche sein, sollte aber nicht ihre Basis bilden. In der Praxis heißt das: Entscheidend ist die Menge – wenn Sie ab und zu Palatschinken oder Crêpes damit backen oder Gemüse darin anbraten, ist das völlig in Ordnung.

Äußerlich angewendet ist Kokosöl Balsam für die Haut: Es fettet sie wunderbar und macht sie geschmeidig. Es wird auch für Kosmetik verwendet, und Sie können daraus zu Hause eine Gesichtsmaske machen oder sich damit abschminken. Bei trockenen Haarspitzen verwenden Sie das Öl statt einer Spülung – nur gründlich auswaschen, damit das Haar nicht fettig bleibt.

Nährwerte von Kokosöl

100 Gramm Kokosöl enthalten im Schnitt fast 100 % Fett, davon 90 % gesättigte Fettsäuren.

Wie und wofür Sie das Öl verwenden

Wegen des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren hat Kokosöl einen relativ hohen Rauchpunkt. Natives Kokosöl eignet sich für schonendes Erhitzen bis höchstens 177 °C, raffiniertes Kokosöl verträgt etwas mehr, bis zu 230 °C. Natives Öl nehmen Sie daher zum kurzen Anbraten, raffiniertes auch für längeres Braten. Kokosöl kommt auch in Müslirezepten vor, Sie können damit also backen. Neben der Küche eignet es sich zur Hautpflege oder als Haarkur.

So lagern Sie Kokosöl

Ideal ist ein kühler, dunkler Ort ohne direkte Sonne bei höchstens 25 Grad Celsius. Darüber wird das Öl von fest zu flüssig. Kurzfristig schadet ihm das nicht, für eine längere Haltbarkeit ist es aber besser, wenn es fest bleibt. In den Kühlschrank muss es nicht – dort ändert sich nur die Konsistenz, an der Qualität ändert sich nichts.

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