Sesamsamen
Sesamsamen sind so nährstoffreich, dass viele sie für die nahrhaftesten Samen überhaupt halten. Sie sind eine wichtige pflanzliche Kalziumquelle und daher ideal für Menschen mit Laktoseintoleranz – auch in Form von Sesammilch, die sich leicht daraus herstellen lässt. Außerdem enthalten sie viele Mineralstoffe und mehrere Vitamine und liefern zusätzlich Eiweiß. Im Handel gibt es zwei Varianten, schwarzen und weißen Sesam: Schwarze Samen sind ungeschält, schmecken etwas kräftiger und sind nährstoffreicher, geschälte Samen sind weiß und werden häufiger zum Verfeinern und Würzen von Speisen verwendet. Bei uns finden Sie beide Varianten in verschiedenen Packungsgrößen.
Was Sesamsamen für die Gesundheit tun
Mehr als die Hälfte der Samen besteht aus Fett, vor allem aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter die bekannten Omega-3-Fettsäuren. Sie tragen zum Beispiel zur Herzgesundheit bei, unterstützen die Gehirnfunktion und wirken entzündungshemmend. Generell gelten diese Fette als gesundheitsfördernd, da sie helfen, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken, und sich letztlich positiv auf das gesamte Herz-Kreislauf-System auswirken.
Wenn Sie eine natürliche Kalziumquelle suchen, liegen Sie mit Sesam genau richtig. Neben seiner bekannten Wirkung auf Knochen und Zähne ist Kalzium auch wichtig für eine normale Muskelfunktion, die Blutgerinnung und die Wundheilung. Schwangere, Stillende und Frauen in den Wechseljahren sollten auf eine regelmäßige Kalziumzufuhr achten. Weitere Mineralstoffe in Sesam sind Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink.
An Vitaminen liefern Sesamsamen vor allem Vitamin E und B-Vitamine. Vitamin E ist ein Antioxidans, das unsere Zellen vor freien Radikalen schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Die B-Vitamine tragen zu einem gut funktionierenden Nervensystem bei und bilden zusammen mit Magnesium und Zink die Grundlage für mehr seelisches Wohlbefinden.
Den größten Nutzen haben Sie, wenn Sie die Samen ungeschält essen.
Nährwerte von Sesamsamen
100 Gramm Sesamsamen enthalten im Schnitt 60 % Fett, 20 % Eiweiß, 20 % Kohlenhydrate und 10 % Ballaststoffe.
Wie viel Sesam am Tag?
Für die Gesundheit empfiehlt sich bei Sesamsamen etwa ein Teelöffel pro Tag. Sie bestehen zwar zu mehr als der Hälfte aus Fett, bei dieser Menge können Sie sie aber zu jeder Tageszeit essen – ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen.
Sesamsamen in der Küche
Wenn Sie Sesam mögen, können Sie ihn beim Kochen und Backen praktisch überall dazugeben – zu süßen und pikanten, kalten und warmen Gerichten. Streuen Sie ihn zum Beispiel über Obst- oder Gemüsesalate, Brote mit Aufstrich, Müsli oder Reisbrei oder über Klassiker wie Pasta und Risotto. Auch für Cracker, Kekse und verschiedenstes Gebäck ist er ideal. Und wenn Sie Fleischlaibchen oder Steaks lieben, probieren Sie das nächste Mal eine Sesamkruste.
So lagern Sie Sesamsamen
Ideal ist ein trockener, verschlossener Behälter, in den keine Luft eindringt, die die Samen feucht werden lässt. Stellen Sie das Gefäß am besten an einen kühlen, dunklen Ort mit gleichbleibender Temperatur von vorzugsweise 20 °C.
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