Lakritze
Schon in jahrtausendealten Schriften ist von Lakritz die Rede. Vom Mittelmeerraum aus gelangte es nach Asien, wo man es – wie in Europa – nicht nur wegen seiner heilsamen Eigenschaften schätzte, sondern auch als Grundlage für süße Köstlichkeiten verwendete. Die Pflanze Echtes Süßholz wird 1 bis 1,5 Meter hoch und fällt durch ihre blassvioletten Blüten und vor allem durch ihre langen Wurzeln auf. Nach der Ernte werden die Wurzeln klein geschnitten und zu Pulver gemahlen. Durch anschließendes Kochen entsteht eine schwarze Masse, deren Endform die Lakritzstange ist, wie wir sie heute kennen. Unsere Lakritzstangen kommen aus Finnland, wo sie nach einem traditionellen skandinavischen Rezept hergestellt werden. Sie haben die Wahl zwischen der klassischen schwarzen Variante und Fruchtstücken.
Lakritz und die Gesundheit
Lakritz selbst hat viele positive Wirkungen auf unsere Gesundheit. Seine Inhaltsstoffe helfen dem Verdauungstrakt, gut zu funktionieren, da sie die Bildung der Magensäfte positiv beeinflussen. Nachweislich unterstützt Lakritz auch die Atemwege – deshalb steckt es in vielen Tees und Nahrungsergänzungsmitteln, die bei Atemwegserkrankungen empfohlen werden. Darüber hinaus wirkt es antioxidativ und stärkt so die Abwehrkräfte. Empfohlen wird es auch zur Unterstützung von Gelenken, Haut, Energiehaushalt und Stoffwechsel, und es wirkt sich positiv auf die seelische Gesundheit und das Nervensystem aus.
Nährwerte von Lakritz
Bei uns finden Sie klassische schwarze Lakritzstücke ebenso wie Fruchtstücke. Die genaue Zusammensetzung steht direkt auf dem Produkt, allgemein lässt sich aber sagen: Den Großteil machen mit etwa 80 % die Kohlenhydrate aus, gefolgt von 4 % Eiweiß, 1-3 % Fett und etwa 1 % Ballaststoffen.
Wann, wie viel und wofür Lakritz?
Lakritzstücke sind eine Jause, die Sie zu jeder Tageszeit genießen können – schon ein paar Stück füllen verlorene Energie rasch wieder auf. Bei der Menge sollten Sie bedenken, dass es sich um eine Süßigkeit handelt, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten besteht; hier gilt die Faustregel: Weniger ist mehr. Lakritzstücke können Sie nicht nur naschen, sondern damit auch Desserts oder Kuchen garnieren oder sie in Brei, Joghurt oder Müsli geben.
So lagern Sie Lakritz
Bewahren Sie die Packungen mit Lakritzstangen kühl und dunkel auf, am besten bei höchstens 22 °C. Achten Sie nach dem Öffnen darauf, dass keine Luft eindringt, sonst werden die Stücke hart und verlieren nach und nach ihren Geschmack.