Cashewkerne
Knackig, köstlich und mit einem leicht süßlichen Geschmack – das sind Cashewkerne, eine der beliebtesten Nüsse überhaupt. Botanisch betrachtet sind es zwar Samen, bekannt sind sie aber als Nüsse. Ursprünglich kommen sie aus Brasilien und haben sich von dort in die ganze Welt verbreitet. Sie wachsen auf einem immergrünen tropischen Baum, dem Nierenbaum, als Kern des sogenannten Cashewapfels, der eher an einen Paprika erinnert. Cashews sind eine wichtige Quelle für Magnesium und Vitamin K, liefern wertvolles Eiweiß und enthalten weniger Fett als andere Nüsse. Bei uns finden Sie nicht nur naturbelassene Cashews, sondern auch geröstete und geräucherte, mit Schokoladen-, Joghurt- oder Tiramisu-Überzug und in vielen pikanten Varianten. Außerdem haben wir Cashewmehl für Sie, das von Natur aus glutenfrei ist.
Was Cashews für unsere Gesundheit tun
Gründe, Cashews auf den Speiseplan zu setzen, gibt es gleich mehrere. Sie sind eine wichtige Quelle von Mineralstoffen wie Kupfer, Zink, Eisen und vor allem Magnesium – wer eine natürliche Magnesiumquelle sucht, liegt mit Cashewnüssen genau richtig. Magnesium ist für unseren Körper unverzichtbar: Es ist an mehr als 300 biochemischen Prozessen beteiligt und trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei. An Vitaminen enthalten Cashewkerne B-Vitamine, Vitamin E und vor allem Vitamin K, das für die Blutgerinnung und den Knochenaufbau wichtig ist. Nicht zu vergessen: Cashews enthalten reichlich Lutein und Zeaxanthin, Substanzen, die als Antioxidantien gelten und dem Körper helfen, freie Radikale zu bekämpfen.
Im Vergleich zu anderen Nüssen sind Cashews fettärmer, und bis zu 82 % ihrer Fette sind ungesättigte Fettsäuren, also sogenannte „gute“ Fette. Mehr als die Hälfte davon sind einfach ungesättigte Fettsäuren, die dem Herz guttun.
Nährwerte von Cashewnüssen
Eine 100-g-Packung enthält im Schnitt 20 % Eiweiß, 30 % Kohlenhydrate (davon 6 % Zucker) und 44 % Fett. Ballaststoffe machen etwa 2-3 % aus.
Wie viele Cashews pro Tag – und wann?
Alle Nüsse enthalten viel Fett, deshalb sollte man die Menge im Blick behalten. Cashewnüsse sind hier, wie erwähnt, etwas gnädiger, weil sie weniger Fett enthalten. Allgemein empfohlen wird „eine Handvoll pro Tag“ – das gilt allerdings für die naturbelassene Variante. Bei süßen oder gesalzenen Sorten isst man besser ein paar Stück weniger. Nüsse liefern Energie und sättigen lange, ideal also zum Frühstück oder als Nachmittagsjause.
Cashews in der Küche: Qualitätsstufen und Verwendung
Cashews gibt es in unterschiedlichen Größen und Qualitäten, die mit einem Buchstaben und einer Zahl gekennzeichnet werden. Der Buchstabe W steht für die Qualität der Nuss: Die höchste Stufe trägt die Bezeichnung WW (manchmal nur W), eine Abkürzung des englischen „white wholes“. Die zweithäufigste Güteklasse ist SW (scorched wholes). Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt an, wie viele ganze Kerne ein Pfund (0,45 kg) enthält. WW bezeichnet weiße Kerne ohne Brandflecken, mit minimalen Oberflächenfehlern und mildem, butterigem Geschmack. Zur Klasse SW gehören elfenbeinfarbene bis leicht bräunliche Kerne, deren Farbe durch Überhitzung entstanden ist – diese Nüsse sind meist knackiger.
Wer Cashews am liebsten naturbelassen knabbert, greift zur Qualität W180 – ideal einfach so zum Naschen. Die etwas kleineren W320 eignen sich für die Herstellung von Nussbutter. Wir haben Cashewkerne für Sie auch klein gehackt: für Pesto, zum Bestreuen von Desserts oder für Ihren Lieblingsfrühstücksbrei. Sogar pflanzlichen Sauerrahm oder Frischkäse können Sie aus den Nüssen zubereiten – vor allem Veganer schätzen das als Milchersatz.
Cashewnüsse richtig aufbewahren
Cashewnüsse mögen weder Tageslicht noch Wärme – sonst werden sie leichter ranzig und bitter. Am besten bewahren Sie sie luftdicht verschlossen in einem Glasbehälter an einem dunklen, kühlen Ort auf. Im Kühlschrank halten sie mehrere Monate, und auch Einfrieren ist problemlos möglich. Wenn Sie die Nüsse einweichen möchten, reichen bei Cashewkernen 3 Stunden.